steppenspiel

kulturelle konstruktionen // performativ

 

 

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Textproben

Kritik:
Tatsächlich baut sich der Text aber aus vergnügten Paradoxien auf: „Ungescheiden" als der Ort, der sich durch Nicht-Unterscheidung unterscheidet vom Rest der Welt, der Erzähler als Ethnologe, der seinen Heimatort als das Fremdeste begreift, Skepsis gegen die Sprache bei gleichzeitiger Feier ihres Zaubers und Forschen in ihrem verborgenen Wissen. „Ungescheiden lebt nicht von der Differenz", heißt es da programmatisch, und entsprechend spielt der Erzähler mit sinnlicher Empirie und kognitivem Diskurs, indem er dem Begriff als Abgrenzungs- und Unterscheidungsinstrument lautliche Devianzen entgegenstellt oder alten Wörtern nachforscht, ...
Martin Kubaczek

Besprechung im Triëdere von Alexander Sprung